Alles rund um Tee

Auf dieser Seite finden Sie viele interessante Fakten rund um Tee. Angefangen mit den Ursprüngen und der Geschichte des Tees, hin zu den verschiedenen Teearten, deren Besonderheiten und positiven Auswirkungen auf unseren Körper, bis hin zu den verschiedenen Anbaugebieten. Zudem spielt die richtige Technik und geeignetes Zubehör eine entscheidende Rolle bei der Zubereitung einer "perfekten Tasse" Tee.

Die Geschichte des Tees

Die langen und komplexen Ursprünge des Tees breiten sich über verschiedene Kulturen und einen Zeitraum von tausenden Jahren aus. Gegenwärtig geht man davon aus, dass Tee seinen Ursprung während der Shang Dynastie in China hat und Verwendung als medizinisches Getränk fand. Laut der chinesischen Mythologie soll der Schutzpatron des Ackerbaus Shennong, welcher neben Tee noch weitere hunderte Pflanzen auf ihre medizinischen Eigenschaften untersuchte, für die Entdeckung des Tees verantwortlich sein. Bei einem seiner Tests soll Shennong an einem einzigen Tag über 72-mal auf giftige Pflanzen gestoßen sein. Glücklicherweise entdeckte er zuvor die entgiftende Wirkung des Tees. Diesem Umstand hatte er es zu verdanken, dass diese Experimente mehr oder weniger glimpflich verliefen. Seit diesem Zeitpunkt betrachtete man in China den Tee als medizinisches Getränk.

Auch außerhalb des Reichs der Legenden gilt China als erstes Volk, welches nachweislich Tee konsumierte. Schriftlich wird dieses beispielsweise in der Zeit des dritten Jahrhunderts v. Chr. belegt, in der Hua Tuo in medizinischen Schriften über eine erhöhte Denkleistung nach dem Konsum von Tee schrieb. 

Von China aus startete Tee seinen Siegeszug durch die Welt.

Was ist Tee?

Tee wird im eigentlichen Sinne als heißer Aufguss der Teepflanze Camellia sinensis bezeichnet und unterscheidet sechs verschiedene Arten. Zu den vier am meist verbreitetsten gehören der Grüne Teeschwarzer Teeweißer Tee und Oolong Tee. Die zusätzlichen Arten des gelben und nachvergorenen Tees sind in Europa seltener anzutreffen. Seit dem 18. Jahrhundert wird Tee umgangssprachlich auch für Aufgüsse anderer Pflanzen benutzt. Hierzu gehören beispielsweise Kräutertees, wie Kamillentee, Pfefferminztee und Rotbuschtee (Rooibostee) oder auch aromatisierte Früchtetees, wie Hagebuttentee oder Apfeltee.

Wir haben uns auf teetest.de dazu entschieden, die in Europa am weitesten verbreiteten Teearten zu testen. Da gelber und nachvergorener Tee in Europa nur in sehr geringen Mengen konsumiert werden, haben wir uns für die Testberichte auf die gängigsten Sorten beschränkt. Diese werden nachfolgend im Detail beschrieben. Dabei wird insbesondere auf die generelle Herstellung von Tee, deren Qualitätsmerkmale und nachfolgend mit einer Beschreibung von Spezifika über bekannter Teesorten und deren positive gesundheitsfördernder Effekte, sowie auf die Zubereitung und Lagerung eingegangen. Noch detailliertere Informationen zu den jeweiligen Sorten finden Sie dann in den jeweiligen Testberichten.

Teeherstellung

Im ursprünglichen Sinne wird Tee aus frischen Teeblättern gekocht. Diese werden für die Zubereitung in heißes Wasser gelegt, wobei die Temperatur und die sogenannte Ziehzeit abhängig von Art und Sorte variiert. Generell gilt, dass sich bei längerer Verweildauer im Wasser mehr der beinhalteten Stoffe lösen. Da frische Teeblätter an der Luft sehr schnell fermentieren oder durch den Einfluss von Mikroorganismen verderben, sind sie nur bedingt lagerfähig und können daher die globale Nachfrage unmöglich decken. Um diesen Umstand entgegenzuwirken, wird Tee bewusst fermentiert und getrocknet, was sich in einer längeren Haltbarkeit und Lagerung widerspiegelt. Unter dem Begriff der Fermentation versteht man das Aufschließen und Oxidieren von Teeblättern in einer feuchten Umgebung. Somit ist es im eigentlichen Sinne keine echte Fermentation, sondern eher eine Oxidation der Teeblätter. Durch rollen und quetschen der Teeblätter werden die Zellwände der Teepflanze zerstört. Die so freigesetzten Enzyme wie beispielweise Phenoloxidasen und Polyphenole reagieren nun zusammen mit dem Sauerstoff und sorgen für die dunkle Färbung und das jeweils einzigartige Aroma des Tees. Nach etwa drei Stunden entsteht so die typische Färbung von schwarzem Tee. Oolongtee und auch der weiße Tee werden typischerweise nur sehr kurz oxidiert, wohingegen bei grünem Tee eine Oxidation bewusst vermieden wird.

Teezubereitung

Ähnlich wie man einen Wein auf verschiedene Art und Weise trinken kann, verhält es sich auch mit dem Tee. Beispielsweise kann man Wein im Supermarkt um die Ecke im Tetra Pak oder in einer Vinothek und einer hochwertigen Weinflasche kaufen. Im nächsten Schritt kann der Wein auf pragmatischste Weise direkt aus dem Behältnis oder einem Glas getrunken werden. Alternativ kann man den Wein ungefähr eine Stunde vor dem Genuss öffnen und eine Geruchsprüfung am Korken vorzunehmen. Hierdurch kann frühzeitig erkannt werden, ob der Wein möglicherweise verdorben oder verkorkt ist. Im nächsten Schritt wird der Wein dekantiert und auf die richtige Temperatur gebracht, um die beinhalteten Aromen zu entfesseln. Anhand von Farbe und Viskosität kann der Kenner des Weiteren Rückschlüsse auf den Alkoholgehalt und das Alter ziehen. Auch die Wahl des richtigen Glases spielt eine entscheidende Rolle. Bei Rotwein wird beispielsweise ein bauchiges Glas mit großer Glasöffnung verwendet. So kann der Wein im Glas weiter atmen und Aromen freisetzen. Beim anschließenden schwenken, riechen und genießen kann man letztendlich das komplette Weinbouquet aufnehmen. Im obigen Beispiel können viele Parallelen zum Tee gefunden werden. So kann man Tee im Discounter nebenan kaufen, die Teebeutel in kochendes Wasser geben und diesen abschließend trinken. Möchte man jedoch das volle Potenzial eines Tees auskosten, müssen wie auch beim Wein einige Regeln beachtet werden.

Teebeutel oder loser Tee?

In der Regel hat der Tee aus Teebeuteln eine wesentlich geringere Qualität als loser Tee. Öffnet man einen Teebeutel, wird man feststellen, dass in den meisten Fällen nur mehr Teestaub oder auch Dust beinhaltet ist. Bei der Herstellung werden Knospen und Blätter für den hochwertigen losen Tee verwendet, wohingegen der Rest meist maschinell geerntet, zerkleinert und für Teebeutel verwendet wird. Ein weiteres Argument gegen Teebeutel ist, dass guter Tee "atmen" muss. Oder anders ausgedrückt öffnet sich dieser durch das Wasser und dehnt sich aus. Das Wasser hat so eine größere Fläche um die wichtigen Inhaltsstoffe von Tee aufzunehmen. In Teebeuteln ist das Ausdehnungsvolumen eingeschränkt und kann zu einer verminderten Abgabe der Inhaltsstoffe an das Wasser zur Folge haben. Des weiteren sollte streng darauf geachtet werden, dass die Teebeutel nicht aus chloriertem Papier oder gar Plastik bestehen, da die verwendeten Chemikalien unter Umständen in das Wasser übergehen können. Auf der anderen Seite kann sich loser Tee in einer Teekanne oder einem Teeglas mit integrierten Filter voll ausdehnen und so die gesamte Facette von Aromen abgeben.

Losen Tee kochen, aber wie?

Losen Tee richtig zu kochen ist nicht viel schwieriger als einen Teebeutel in heißes Wasser zu geben. Entscheidend ist, dass das verwendete Wasser möglichst weich, also frei von Kalk ist. Zhang Dafu, ein Teemeister aus China soll gesagt haben, dass die Qualität einer guten Tasse Tee zu 80% vom verwendeten Wasser und nur zu 20% vom Tee selbst abhängt. Ist das Wasser zu hart und hat einen hohen pH Wert, kann sich ein ölartiger Film auf dem Tee bilden. Dieser entsteht, da die beinhalteten Polyphenole bei einem hohen pH Wert des Wassers zu einer spontanen Oxidation führen können. Hierdurch verbinden sich diese miteinander zu wasserundurchlässigen Polymeren, welche dann einen ölartigen Film auf der Wasseroberfläche bilden und für einen pelzigen Geschmack sorgen. Lebt man in einer Region mit besonders hartem Wasser, lohnt sich also die Anschaffung eines einfachen Wasserfilters. Neben der Beschaffenheit des Wassers spielt die Temperatur eine entscheidende Rolle. Je nach Teeart variiert die benötigte Wassertemperatur und Ziehzeit. So sollte grüner Tee niemals zu heiß aufgegossen werden, da sich ansonsten beinhaltete Vitamine, Antioxidantien und Aminosäuren zerstört werden. Wählt man eine zu geringe Temperatur, können die Inhaltsstoffe teils gar nicht in das Wasser übergehen. Also spielt die Wassertemperatur eine entscheidende Rolle bei der Teezubereitung. Genauere Angaben hierzu finden Sie in unseren detaillierten Testberichten. Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Ziehzeit. Diese kann je nach Art der Zubereitung, des verwendeten Tees und der Menge der verwendeten Teeblätter variieren. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen zwei gängigen Zubereitungsformen:

Westliche Zubereitung

Die westliche Art der Teezubereitung zeichnet sich durch eine geringere Menge an Tee, einer größeren Wassermenge und einer verhältnismäßig langen Ziehzeit aus. Für weißen Tee kann man beispielsweise 2g auf 300ml Wasser verwenden und den Tee ca. 3 Minuten bei 85 Grad Celsius ziehen lassen. Der zweite Aufguss wird dann um 60 Sekunden auf insgesamt 4 Minuten erhöht. Hierbei handelt es sich jedoch lediglich um Richtwerte. Je nach Sorte von weißem Tee kann die Menge, Ziehzeit und die Temperatur individuell variieren. Da es unmöglich ist, für jede Teesorte ein Patentrezept zu liefern, finden sie die entsprechenden Daten für jede Teesorte in den jeweiligen Testberichten. Wichtig ist, dass der Tee nach der Ziehzeit aus dem Wasser genommen wird, da er ansonsten weiter zieht. Qualitativ hochwertige Tees können und sollten in der Regel mehrfach aufgegossen werden. Je nach Art und Sorte kann man zwischen zwei und sechsmal aufgießen. Dabei ändert sich mit jedem neuen Aufguss der Geschmack des Tees.

Gong Fu Zubereitung

Bei der Gong Fu Zubereitung wird eine wesentlich größere Menge Tee bei geringerer Wassermenge verwendet. Durch die extrem verkürzte Ziehzeit kann der Tee so besonders oft aufgegossen werden. Für Pu-Erh Tee werden beispielsweise 5g Tee für 150 ml Wasser bei 95 Grad Celsius und einer Ziehzeit von 5 Sekunden verwendet. Jede weitere Infusion wird durch 10 Sekunden erhöht. Dieses Vorgehen kann bis zu 20 mal wiederholt werden. Die verhältnismäßig große Menge an Tee gibt Inhaltsstoffe und Aromen schon bei einer sehr kurzen Ziehzeit an das Wasser ab. Mit jedem weiteren Aufguss verändert sich Geschmack und Farbe des Tees. Dieses Vorgehen wurde über mehrere Jahrhunderte verfeinert und wird auch als Teezeremonie bezeichnet. Im Vordergrund steht der bewusste und meditative Genuss von Tee. Der erste Aufguss wird üblicherweise dazu benutzt, um den Tee zu öffnen. Die Infusion wird nach 5 Sekunden in einen externen Behälter gegossen und dient als Geruchsprobe. Im Gong Fu heißt der erste Aufguss auch Tee des guten Geruchs. Der zweite Aufguss wird dann je nach Teeart und Sorte mit der nach Gong Fu vorgegebenen Ziehzeit und Wassertemperatur aufgegossen. Der zweite Aufguss wird in der chinesischen Teezeremonie Aufguss des guten Geschmacks genannt. Weitere Aufgüsse sind der langen Freundschaft gewidmet. Genaue Angaben zur Gong Fu Zubereitung können Sie den detaillierten Testberichten der getesteten Tees entnehmen.

Qualitätsfaktoren bei Tee

Generell wird zwischen zwei wichtige Faktoren für die Qualitätsbeurteilung von Tee unterschieden.

Für den ersten Faktor ist die Zeit der Ernte entscheidend. Bei der ersten Ernte im Frühjahr (Februar - April) fallen die Teeblätter sehr klein aus und werden als First Flush bezeichnet. First Flush Tee sollte aufgrund der guten Qualität und des sehr feinen und milden Geschmacks am besten pur getrunken werden. Die zweite Ernte (Juni - Juli) wird als Second Flush bezeichnet. Die erhöhte Sonneneinstrahlung und höhere Temperaturen erlauben ein kräftigeres Wachstum der Teepflanze und sorgen für einen aromatischen Geschmack. Die Ernte zwischen First Flush und Second Flush wird als in between bezeichnet und erreicht selten die Qualität eines First oder Second Flush Tees. Gleiches gilt für den sogenannten Autumnal, der nach dem Second Flush geerntet wird und wie der in between günstiger ist. Eine Besonderheit ergibt sich in Anbaugebieten in der Äquatornähe. Aufgrund der fehlenden Jahreszeiten wird Tee dort alle vierzehn Tage geerntet. Neben dem Zeitpunkt der Ernte spielt auch die Lage, das Klima und der Boden des Anbaugebiets, die Auswahl der Teeblätter und die Verarbeitung durch den Produzenten eine wichtige Rolle.

Britisches Bewertungssystem

Der zweite wichtige Faktor ist die Stellung und Qualität der Teeblätter. Vornehmlich für schwarzen Tee wird nach dem britischen System die Stellung der Blätter am Zweig für die Qualität zugrunde gelegt. Die beste Qualitätsstufe ist der sogenannte (Special) Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe (SFTGFOP). Die Worte Special und / oder Finest sind Indikator für vornehmlich per Hand produzierte Tees, welche auf den besten Anbaugebieten geerntet wurden. Das Wort Tippy zeigt an, dass ein Großteil an Blattspitzen enthalten ist. Flowery ist ein Indikator für die obersten Blätter nahe der Knospe. Der Zusatz Golden wird bei sehr jungen Pflanzen, typischerweise im First oder Second Flush verwendet. Darunter liegende Blätter werden als Orange Pekoe deklariert. Danach folgende Pekoe. Aus dem chinesischen übersetzt bedeutet es so viel wie "weißer Flaum". Gemeint ist der Flaum der Teeknospe. Orange bezieht sich auf das niederländische Königshaus und weist auf den "royalen" Urspurng hin.

Wichtig ist, dass Orange Pekoe (OP) nur für ganze Blätter verwende werden darf. Da das britische System vornehmlich bei schwarzem Tee Anwendung findet, werden die Blätter für die Oxidation gerollt und zerquetscht. Das Endresultat sind also keine ganzen Blätter im eigentlichen Sinn. Gemeint ist, dass das Ausgangsprodukt aus ganzen Blätter bestehen muss. Die nächste Qualitätsstufe wäre dann der Flowery Orange Pekoe (FOP). Liegt der Tee gebrochen vor, wird von Broken Orange Pekoe (BOP) gesprochen. Dieser findet sich meist in Beuteltee. Die unterste Qualitätsstufe wird als Dust, oder in Deutsch auch als Staub bezeichnet. Abhängig von der Blattgradierung wird bei einer kleineren Oberfläche bei gleicher Menge Dust oder Broken Tee weniger Aroma abgegeben. Somit sind ganze Blätter aus Qualitätsgründen meist zu bevorzugen. Neben der Blattgröße spielt aber auch die Form und Farbe eine wichtige Rolle.

Chinesisches Bewertungssystem

Weitere erwähnenswerte Systeme zur Bewertung der Qualität finden sich im chinesischen und japanischen Raum. Speziell in China gibt es bedingt durch dessen Größe und Tradition im Bereich des Tees viele verschiedene Anbaugebiete. Allein die Unterschiede in den Anbaugebieten sind auf eine oft Jahrtausend Jahre lange Tradition zurückzuführen. Daher lassen sich unterschiedliche Anbaugebiete nur sehr schwer vergleichen. Anders als beim Orange Pekoe System gibt es in China keine einheitliche Bewertung. Nichtsdestotrotz können die einzigartigen Namen chinesischer Tees Aufschluss über Verarbeitung und Qualität der Teeblätter geben. Ein anschauliches Beispiel wäre der chinesische Schwarztee Keemun. Anhand der unterschiedlichen Namensgebung können Rückschlüsse auf die Qualität gezogen werden:

  • Keemun Gongfu oder Congou (祁門工夫/祁门工夫) - Mit großer Vorsicht hergestellt ("gongfu"). Enthält kleine, dünne Streifen ohne die Teeblätter zu brechen.
  • Keemun Mao Feng (祁門毛峰/祁门毛峰) - Mao Feng bedeutet übersetzt so viel wie "Fellspitzen" und besteht ausschließlich aus den schönsten Teeblättern, welche jedes Jahr bereits am Anfang des Frühlings von Hand geerntet werdenZeichnet sich durch einen besonders weichen Geschmack aus.
  • Keemun Xin Ya (祁門新芽/祁门新芽) - Besteht vornehmlich aus Knospen früher Ernten. Im Geschmack weniger bitter.
  • Keemun Hao Ya (祁門毫芽/祁门毫芽) - Für ihre feinen Knospen bekannt und kann eine hohe Anzahl von Silberspitzen enthalten. Allgemeinen hin eine der besten Qualitätsstufen. 

Japanisches Bewertungssystem

Im Gegensatz zu China ist Japan auf eine geringe Menge an Anbaugebieten beschränkt. Somit spielt weniger das Anbaugebiet, als vielmehr die Qualität der Teeblätter, sowie wann und wie diese geerntet werden eine entscheidende Rolle. Nachfolgend sind die grundlegenden Qualitätsstufen für Tee in Japan dargestellt.

  • Matcha (jap.: 抹茶 „pulverisierter Tee“) - Matcha wird aus dem Grüntee Tencha gewonnen. Ähnlich zum Gyokuro werden die Teesträucher bis zu vier Wochen vor der Ernte beschattet. Bedingt durch die hohen Kosten wird er hauptsächlich für die japanische Teezeremonie verwendet.
  • Gyokuro (jap. 玉露 „edler Tautropfen“) - Gyokuro ist eine edle und teure Teesorte. Ähnlich wie der Matcha werden die Sträucher ca. 20 Tage lang beschattet, um die enthaltenen Bitterstoffe zu reduzieren. Außerdem wird durch die Beschattung der Koffein-, und Theanin-Anteil erhöht, was zu seinem edlen und süßem Aroma führt. 
  • Sencha (jap. 煎茶) - Die First und Second Flush Ernte von grünem Tee. Sencha gehört zu über drei viertel der in Japan angebauten Teesorten und ist somit einer der bekanntesten Teesorten in Japan.
  • Kukicha (jap. 茎茶 - kuki = Stiel) - Wird aus den Stielen und Blattrippen gewonnen. Durch die geringere Menge an enthaltenem Koffein ist er auch für den abendlichen Genuss geeignet. In der Qualität ist er bei einem guten Sencha anzusiedeln.
  • Bancha (jap. 番茶, ban [= gewöhnlich] und cha [= Tee])- Von geringerer Qualität als Sencha. Wird analog zum Orange Pekoe System in den Erntezeiten "in between" oder "Autumnal" geerntet.

Wenn ihr jetzt nach all diesen verschiedenen Bewertungssystemen verwirrt seid, habt ihr beste Gesellschaft. Leider gibt es noch keinen einheitlichen Industriestandard zur Bewertung von Tee. Auch muss angemerkt werden, dass die oben beschriebenen Systeme lediglich die Qualität der Teeblätter, Anbaugebiete oder Erntezeit berücksichtigen. Der Geschmack steht im wahrsten Sinne des Wortes auf einem anderen Blatt. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die verschiedenen Teearten und Sorten für jedermann verständlich zu testen.

Teearten und Teesorten

Nachfolgend werden die auf teetest.de verwendeten Tee Arten beschrieben. Es muss darauf hingewiesen werden, dass die von uns benutzten Arten keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Beispielsweise unterscheidet man allgemeinen hin zwischen sechs verschiedene Tee Arten. Wir beschränken uns auf die vier in Europa am weitverbreitetsten. Hierzu gehört grünerschwarzerweißer und Oolong Tee. Es fehlt der gelbe und der nachvergorene Tee, da diese in Europa kaum bekannt sind. Dennoch wollen wir nicht auf den einzigartigen Geschmack dieser Arten verzichten und haben diese aus Gründen der Übersichtlichkeit dem Oolong Tee zugeordnet. Sowohl Aroma, als auch Kräutertee sind im eigentlichen Sinne kein Tee, sondern vielmehr teeähnliche Getränke, da sie nicht zu 100% aus dem Aufguss der Teepflanze camellia sinensis bestehen. Der von uns verwendete Ausdruck Kräutertees beschreibt alle Sorten von Kräuter-, Früchte und Gewürztees.

  • gruenertee

    Grüner Tee

    Bei der Herstellung von grünem Tee findet keine Oxidation oder Fermentation statt, sodass die grüne Farbe der Teepflanze erhalten bleibt. Nach der Ernte werden die Teeblätter gedämpft oder gebraten. Im nächsten Schritt werden sie gerollt und abschließend getrocknet. Durch dieses Vorgehen wird sichergestellt, dass die enthaltenen Antioxidantien und Polyphenole nicht zerstört werden. Diese Phytochemikalien, oder auch sekundäre Pflanzenstoffe, finden sich in den Blättern des Tees und dienen primär zum Schutz vor Fressfeinden. Für den Menschen wirkt ein Teil dieser Stoffe hemmend auf Krebszellen, antimikrobiell oder sogar cholesterinsenkend und kann beim Abnehmen helfen. Gegenwärtig ist immer häufiger von den gesundheitsfördernden und präventiven Wirkungen von Grünem Tee im Bezug auf die Cetachine Epicatechin (EC), Epicatechingallat (ECG), Epigallocatechin (EGC) und Epigallocatechingallat (EGCG) zu hören. Eine Vielzahl an Studien belegt inzwischen, dass der Konsum von grünem Tee positive Effekte bei Alzheimer, Adipositas, Parkinson, Entzündungen und Herzerkrankungen mit sich bringt. Diese Effekte sind in großem Maße dem beinhalteten EGCG zuzuschreiben. Zu den bekannten Vertretern der Grünteesorten gehört chinesischer Gunpowder Tee, Lung Ching und Mao Feng, sowie SenchaMatcha oder der edle Gyokuro aus Japan. Eine Liste mit allen Testberichten finden Sie hier. Grüner Tee enthält wie auch alle anderen Teearten Koffein. Im Vergleich zu Kaffee erhält er aber nur die Hälfte bis zu ein Drittel des Koffeins. Allerdings entfaltet das Koffein des Tees seine Wirkung langsamer und hält deutlich länger, wohingegen Kaffe rasch und sehr stark wirkt, aber schnell abschwächt und für ein Tief sorgt.

  • weisserte

    Weißer Tee

    Der weiße Tee ist am ehesten mit der natürlichen Beschaffenheit eines Teeblattes zu vergleichen. Da er jedes Jahr nur zu bestimmten Zeiten gepflückt werden kann, ist er in der Regel teurer als andere Teearten. Seinen Namen erhält er durch die seidenartigen Härchen, welche die Teeblüten wie einen weißen Flaum umschließen. Da die Blüten nicht gerollt oder zerdrückt werden, findet lediglich eine leichte Oxidation statt. Für den Welkprozess werden die Teeblüten in die Sonne gelegt oder gedämpft. Wie auch der grüne Tee enthält sein weißer Artgenosse viele Polyphenole. Durch die schonende Trocknung besitzt weißer Tee sogar mehr Antioxidantien als grüner Tee. Im Gegensatz zu grünem oder schwarzen Tee besitzt weißer Tee deutlich weniger Koffein. Dies ist durch die Verwendung der jungen Blüten zurückzuführen, da sich der Koffeingehalt mit dem Alter der Pflanze erhöht. Bekannte Vertreter des weißen Tees sind der großblättrige Pai Mu Tan und der Nadelförmige Yin Zhen (Silbernadel).

  • oolongtee

    Oolong Tee

    Oolong Tee gehört zu den halboxidierten Teearten. Die Oxidationszeit liegt zwischen grünem und schwarzen Tee. Aus diesem Grund finden sich auch geschmacklich parallelen zwischen den beiden Teearten. Die Geschmacksvielfalt reicht von der Vollmundigkeit und stärke eines schwarzen Tees, bis hin zum blumigen Geschmack von Grüntee. Je nach Oxidationsdauer tediert Oolong geschmacklich so eher zu grünem oder schwarzen Tee. Für die Herstellung von Oolong-Tee werden die Teeblätter direkt nach der Ernte sonnengetrocknet und beginnen so zu welken. Hiernach wird eine Oxidation von ca. 8% - 85% eingeleitet. Für hochwertige Oolong-Tees werden speziell ausgebildete Teespezialisten zu Rate gezogen, um die gewünschte Sorte und Qualität zu erlangen. Ein Großteil des Oolongs kommt aus China und Taiwan und wird noch immer in Handarbeit hergestellt. Viele Oolong Sorten, wie auch der in dem Wuyi Gebierge im nördlichen Fujan hergestellte Hong Pao gehören zu den berühmtesten chinesischen Tees. In Taiwan ist beispielsweise der Dong Ding, was so viel wie gefrorener Gipfel bedeutet bekannt. Er wird in den Bergen von Nantou im Zentrum Taiwans angebaut. Laut einer japanischen Studie mit dem Titel: "Oolong Tee - Zunahme des Energiemetabolismus japanischer Frauen" steigt der Energieverbrauch im Gegensatz zu Vergleichsgruppen, welche grünen Tee konsumierten um 10%. Da der Metabolismus (Energieverbrauch) einen direkten Einfluss auf die Fettverbrennung hat, ist er also ideal zum abnehmen geeignet.

  • schwarzertee

    Schwarzer Tee

    Schwarzer Tee wird in China auch roter Tee genannt. Grund hierfür ist die rote Aufgussfarbe, welche durch eine nahezu komplette Oxidation der Teeblätter entsteht. Oxidationsgrade reichen von 90 - 95 Prozent. Bei der Herstellung durchläuft schwarzer Tee mehrere Phasen. Nach dem Ernten werden die Teeblätter in Weidenkörben oder sogenannten Welktrögen gewelkt, um den zuvor hohen Wasseranteil von bis zu 80% auf bis zu 60% zu reduzieren. Durch das anschließende Rollen der Blätter werden die Zellwände aufgebrochen und ätherische Öle freigesetzt. Die nun austretenden Öle reagieren mit der Luft und führen zu einer oxidativen enzymatischen Reaktion. Hierdurch entsteht die typische Färbung und die charakteristischen Aromen des schwarzen Tees. Die Oxidation wird durch Hitzezufuhr von ca. 90 Grad Celsius gestoppt. Gleichzeitig werden dadurch Inhaltsstoffe und und Aromen konserviert. Geschmacklich zeichnet sich schwarzer Tee durch robuste Aromen aus. Je nach Sorte sich ein blumig bis nussiger oder malzig bis würziger Geschmack entstehen. Das enthaltene Vitamin B, Mangan und Kalium stärken das Immunsystem und sind gerade in den kälteren Jahreszeiten nützlich. Des Weiteren enthält schwarzer Tee Fluorid, welches den Zahnschmelz stärkt und somit das Kariesrisiko senkt und Bakterien im Mund entgegen wirkt. Schwarzer Tee enthält wie auch grüner, weißer und Oolong Tee Koffein. Bekannt für seinen schwarzen Tee sind im europäischen Raum besonders Indien und Sri Lanka. In Indien werden sowohl der bekannte Darjeeling und Assam Tee angebaut. Sri Lanka hingegen ist für Ceylon Tee bekannt. Erwähnenswert ist auch der chinesische Pu Erh Tee. Der in Großbritanien hoch geschätzte English Breakfast Tea ist eine Mischung aus Assam und Ceylon und wird gerne mit Milch getrunken. Gleiches gilt für den beliebten Ostfriesentee, welcher ebenso aus einer Schwarzteemischung aus Assam und Ceylon besteht und mit Kluntje (weißer Kandis Zucker) und Wulkje (Sahne oder Milch) serviert wird.

  • aromatisierter-tee

    Aromatisierter Tee

    Aromatisierter oder auch Aromatee ist im eigentlichen Sinne keine eigene Teeart. Durch die Zugabe von Aromen, was im griechischen so viel wie Gewürz heißt, ist klar woher der aromatisierte Tee seinen Namen hat. Da durch starke Aromen der natürliche Geschmack des Tees verändert wird, benutzt man grünen oder schwarzen Tee vielmehr als Träger der Aromastoffe oder um den zu erreichenden Geschmack abzurunden. Im klassischen Sinne treten Aromatees am häufigsten mit grünem Tee, beispielsweise Jasmin-Tee oder Rosen Tee, mit schwarzem Tee wie dem Earl Grey, welcher mit Bergamotte versetzt wird, oder aber Roiboos (Rotbusch) Tee, welcher mit Vanille, Honig oder Erdbeeren serviert werden kann auf. Mittlerweile haben sich auch exotische Mischungen aus Mango, Kakao, Chili oder die ayurvedischen Jogi Tees wie der Chai Latte etabliert. Wir sprechen von aromatisierten Tee, sobald eine der vier klassischen Arten im obigen Sinne mit Gewürzen oder Früchten vermengt werden. Je nachdem variiert auch die zu verwendende Temperatur und Ziehzeit. Eine Grünteemischung wird dementsprechend bei niedrigerer Temperatur und kürzerer Ziehzeit zubereitet, als eine Schwarzteemischung. Alle gesundheitlich positiven Effekte können in diesem Abschnitt unmöglich angeführt werden, da je nach zugesetztem Gewürz oder Frucht die positive Wirkung abweichen kann. Genaue Informationen zu den Mischungen, Zubereitung und etwaige positive Effekten auf den Körper werden dann in den jeweiligen Testberichten erläutert.

  • kraeutertee

    Kräutertee

    Nach dem deutschen Lebensmittelrecht dürfen Kräuter- und Fruchttees lediglich als teeähnliche Erzeugnisse deklariert werden. Da dieser Begriff in der Praxis jedoch kaum Verwendung findet, werden wir jegliche Kräuter, und Früchtetees zukünftig als Tee deklarieren. Im Gegensatz zum klassischen Tee, wird die Teepflanze camellia sinensis nicht verwendet. Stattdessen werden frische oder getrocknete Kräuter oder Früchte verwendet. Analog zum klassischen Tee, welcher ursprünglich aus China stammt, wurde Kräutertee in Europa vorwiegend aufgrund der ihm zugeschriebenen Heilwirkungen konsumiert. Schon im Mittelalter bauten Klöster in Europa Heilkräuter an und verwendeten diese als Tee um Beschwerden zu lindern. Hildegard von Bingen ist wohl einer der Vorreiter in Europa und gilt als entscheidende Kraft in der Naturheilkunde. Auch sie wusste bereits, dass beispielsweise Salbei zur Linderung verschiedener Beschwerden eingesetzt werden kann. Auch heute noch wird Salbei als antibakteriell charakterisiert und wird zum schnelleren auskurieren von Erkältungen verwendet. Neben den gesundheitsfördernden Attributen weißen Früchte und Kräutertees eine Vielfalt an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen auf. In Europa beliebte Vertreter für Kräutertees sind zum Beispiel der PfefferminzteeRoiboos (Rotbusch) Tee oder Brennnesseltee. Bekannte Früchtetees sind Hagebuttentee, Hibiskus Tee oder Apfel Tee. Aufgrund der großen Vielfalt an verschiedenen Tee Arten zählen wir auch Gewürztees, wie Chai und andere ayurvedische Vertreter zur Art der Kräutertees. Gewöhnlich enthalten Kräutertees kein Koffein. Eine der wenigen Ausnahmen sind der Guarana- und Matetee.

Das Teezubehör

Neben dem Tee und der gewählten Methode der Zubereitung spielt das Zubehör die dritte entscheidende Rolle. Allein das verwendete Wasser kann den Geschmack von Tee komplett verändern. Besonders sensibel reagieren die vier klassischen Tee Arten auf hartes Wasser. Daher ist in den meisten Städten mit mittlerer oder hoher Wasserhärte ein Wasserfilter anzuraten. Neben dem Wasserfilter wird ein Teekocher oder Wasserkocher benötigt. Trinkt man häufig grünen, weißen oder Oolong Tee, kann die Anschaffung eines Wasserkochers mit vorausgewählten Temperaturstufen sinnvoll sein, denn nicht jeder Tee darf mit kochendem Wasser aufgebrüht werden. Bei der Wahl einer geeigneten Teekanne sollte auf das Material geachtet werden, da unter Umständen Aromen verändert werden können. Ob integriertes oder herausnehmbares Teesieb ist Geschmackssache. Gleiches gilt für das Trinkgefäß.

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  • Wasserfilter

    Wasserfilter

    Ein chinesisches Sprichwort des Teemeisters Zhang Dafu besagt: "Die Qualität einer guten Tasse Tee hängt nur zu 20 Prozent vom Tee selbst und zu 80 Prozent vom verwendeten Wasser ab". Hierbei spielt besonders die Härte des Wassers eine große Rolle. Da die im Wasser gelösten Magnesium- und Kalzium-Ionen mit den für die Aromen verantwortlichen Säuren im Tee reagieren, verhindert hartes Wasser die oft sehr subtilen Geschmacksvarianten von Tee. Hat Ihr Leitungswasser eine Wasserhärte von über 8 °d auf, sollten Sie über die Anschaffung eines Wasserfilters nachdenken.

  • teekanne

    Teekocher

    Teekocher gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Von einem einfachen Wasserkessel mit Dampfventil, über herkömmliche Wasserkocher mit Heizstab, bis hin zu vollautomatischen Teekochern. Die Wahl hierbei hängt sehr stark von den eigenen Präferenzen ab. Trinkt man fast ausschließlich schwarzen Tee oder andere Teearten mit einer benötigten Wassertemperatur von nahezu 100 Grad Celsius ist ein Wasserkessel völlig ausreichend. Möchte man allerdings mit den Temperaturen variieren und trinkt öfter grünen, weißen oder auch Oolong Tee, kann die Anschaffung eines Wasserkochers mit integrierter Temperaturauswahl sinnvoll sein. Zwar kann man die Temperatur auch anhand der Blasenform oder mithilfe eines externen Thermometers messen, jedoch ist dieses Vorgehen nicht ganz so bequem, wie die automatische Funktion vieler moderner Wasserkocher. Auch der Wasserfilter lässt sich mit Teekochern mit integriertem Filtersystem sparen. Insgesamt hängt die Wahl des geeigneten Teekochers von der eigenen Trinkgewohnheit ab.

  • teetasse

    Teekanne

    Bei der Wahl einer geeigneten Teekanne spielt das verwendete Material eine besondere Rolle. So eignen sich Glas und Porzellan besonders für die feineren grünen und weißen Teesorten, können aber nichtsdestotrotz auch für Oolong oder schwarzen Tee verwendet werden. Wichtig ist nur, dass grüner und weißer Tee nicht in der gleichen Teekanne wie schwarzer und Oolong Tee serviert werden, da der starke Eigengeschmack die feineren Aromen von grünem und weißem Tee dominieren. Grundsätzlich vermieden werden sollten Kannen aus unbeschichtetem Metall und Kunststoff, da sich darin ungewollte Stoffe lösen können oder diese den Geschmack Beeinflussen. In Japan wird traditionell die Kyosu oder auch Seitengriffkanne aus Ton für verwendet. In China werden Kannen aus Gusseisen, die sogenannten Tesubin Kyusu verwendet. Die Anschaffung einer hochwertigen Teekanne ist eine lebenslange Investition. Gute Teekannen werden wie auch gute Bratpfannen nicht mit Spülmittel gewaschen, sondern lediglich mit Wasser und an der Luft getrocknet. So wirken sie sich durch ihre individuelle Benutzung auf den Geschmack zukünftiger Tees aus und sind ein einzigartiger Fingerabdruck eines jeden Teekenners. Hochwertige Teekannen haben ein Teesieb aus Keramik, Ton oder Gusseisen mit eingearbeitet. Fehlt dieses, kann ein externes Sieb verwendet werden.

  • teekocher

    Teetasse

    Die Wahl der geeigneten Teetasse spielt eher eine sekundäre Rolle. Primär sollten die wärmeisolierenden Fähigkeiten, das Design und das Material im Vordergrund stehen. Wie auch bei der Teekanne sollten Geschmacksneutrale Materialien verwendet werden. Vom Design her kann man sowohl klassische japanische, oder chinesische Teeschalen mit geringerer Füllmenge (siehe Gong Fu Zubereitung) oder eher europäische Teetassen verwenden. Matcha ist ein Sonderfall, da hier eine große Schale, der sogenannte Chawan verwendet wird. Bei besonders hochwertigen Teesorten können auch traditionelle Deckeltassen verwendet werden. Ein weiteres Utensil für die Teezeremonie ist der sogenannte Duftbecher, welcher zum riechen der Aromen verwendet wird. Bezüglich der Wärmeisolierung eignen sich besonders doppelwandige Glastassen, Tonschalen oder herkömmliches Porzellan.

Anbaugebiete und Länder

Tee wird in verschiedenen Ländern der Erde angebaut. Zu den berühmtesten gehören ChinaJapanIndienTaiwanSri Lanka und Afrika. Finden Sie im Drop-Down Menü weiter unten eine Auswahl der von uns getesteten Tees und deren Anbaugebiete. Hierfür wählen Sie im ersten Schritt das gewünschte Land und als nächstes das konkrete Anbaugebiet. Beachten Sie, dass sich diese Sektion mit dem Fortschreiten der Tests vervollständigt. Sollten Sie dennoch spezielle Wünsche haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren.



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